Charta für verantwortungsvolle Digitalisierung: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 6. August 2026, 18:15 Uhr

Die Charta der nachhaltigen IT ist eine öffentliche Selbstverpflichtung, die das Institut für nachhaltige IT Organisationen anbietet, die ihre digitalen Praktiken auf einen tragfähigen Pfad bringen wollen.

Sie liegt in mehreren Sprachen unter charter.isit-europe.org vor.

Wozu sie dient

Die Charta ist ein Einstieg. Sie verlangt weder vorherige Messung noch Audit, sondern eine ausdrückliche, öffentliche Verpflichtung, aus der sich anschließend überprüfbare Maßnahmen ergeben.

Diese Reihenfolge ist gewollt. Wer mit der Messung beginnt, bleibt oft dort stehen. Wer sich zuerst verpflichtet, verfügt intern über ein Mandat zum Handeln.

Ihre Felder

  • Den ökologischen Fußabdruck von Geräten und Diensten senken, zuerst über deren Nutzungsdauer.
  • Barrierefreiheit und Inklusion in den Entwurf der Dienste einbeziehen.
  • Die sozialen Bedingungen der Herstellung in Beschaffungsentscheidungen berücksichtigen.
  • Teams schulen und Praxis über die eigene Organisation hinaus weitergeben.

Was sie nicht ist

Sie ist weder Zertifizierung noch Label. Nichts wird geprüft, keine Punktzahl vergeben. Für eine strukturierte Bewertung betreibt das Institut ein Label mit Bewertung von 1000 Punkten, für die Messung des Fußabdrucks der IT-Landschaft die Kampagne WeNR.

Eine Charta wie ein Label zu behandeln lädt zum berechtigten Vorwurf des Greenwashing ein: die Unterschrift benennt ein Handlungsprinzip, kein Ergebnis.

Siehe auch