KI-Charta

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Die Charta der verantwortungsvollen KI ist eine öffentliche Selbstverpflichtung des Instituts für nachhaltige IT, die dem Einsatz künstlicher Intelligenz gewidmet ist. Sie führt die Charta der nachhaltigen IT auf einem Feld fort, auf dem Entscheidungen schnell fallen und ihre Folgen schwer rückgängig zu machen sind.

Sie liegt in mehreren Sprachen unter charter.isit-europe.org vor.

Warum eine eigene Charta

Die Einführung ging der Steuerung voraus. Werkzeuge kommen über die Teams ins Haus, nicht über die Leitung. Daraus entsteht Shadow AI: nicht gemeldete Nutzung, die interne Daten Dritten aussetzt, die daraus ihre Modelle trainieren können.

Eine Charta erlaubt es, eine Position zu beziehen, bevor sich die Praxis verfestigt.

Ihre Felder

Nutzen
prüfen, ob der Griff zu einem Modell einem echten Bedarf entspricht und nicht der Erwartung, Schritt zu halten.
Suffizienz
das Modell auf die Aufgabe zuschneiden und die kumulierte Nutzung zählen, nicht allein das Training.
Transparenz
Menschen informieren, wenn ein System an einer Entscheidung mitwirkt, die sie betrifft.
Menschliche Aufsicht
sie vor die Handlung setzen, wenn das System selbsttätig handelt, nicht danach.
Soziale Wirkung
Folgen für Berufsbilder und Kompetenzen vorwegnehmen, statt sie im Nachhinein festzustellen.

Verhältnis zum AI Act

Der AI Act legt rechtliche Pflichten nach Risikostufe fest. Die Charta greift früher und breiter: Sie erfasst Anwendungen, die die Verordnung nicht als hochriskant einstuft, die aber Fragen der Suffizienz, der Abhängigkeit und der Akzeptanz aufwerfen.

Siehe auch