Fine-Tuning
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Beim Fine-Tuning wird das Training eines bestehenden Modells mit einem bestimmten Datensatz fortgesetzt, um es an ein Fachgebiet oder einen Anwendungsfall anzupassen.
So muss man nicht bei null beginnen: Das Modell behält seine allgemeinen Fähigkeiten und spezialisiert sich zu einem Bruchteil des Aufwands eines vollständigen Trainings.
Alternativen
Vor dem Fine-Tuning sollten zwei weniger aufwendige Ansätze erprobt werden:
- Kontextuelles Prompting, bei dem Anweisungen und Beispiele zum Zeitpunkt der Anfrage bereitgestellt werden;
- RAG, bei dem Informationen aus einer Dokumentensammlung abgerufen werden, statt sie in den Modellparametern zu speichern.
Fine-Tuning ist gerechtfertigt, wenn ein gleichbleibender Stil oder ein festes Format erlernt werden soll. Für veränderliches Wissen ist RAG vorzuziehen: Aktualisiert wird die Dokumentensammlung, ohne erneutes Training.